09 politik-17

Historische Radioaufnahme zum 30. Jahrestag des Todes von Samora Moisés Machel – Eine Dokumentation

In fast jeder mosambikanischen Stadt steht heute ein Denkmal des ersten Präsidenten und Staatsgründers Mosambiks, Samora Moisés Machel.  Das beweist, dass der 1986 ermordete Präsident tief im Bewusstsein der mosambikanischen Bevölkerung verwurzelt ist und seine Vorstellungen über die Gestaltung des mosambikanischen Staates bis heute nachwirken.

Ich habe in meinem Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ die Ereignisse vom 19. Oktober 1986 dokumentiert und in meinem Beitrag „Wie viele Menschen kamen beim Tod Samora Machels ums Leben?“ mit weiteren Fakten versehen.

Am Morgen des genannten Tages drückte ich geistesgegenwärtig die Aufnahmetaste meines Radiorekorders und bin so im Besitz eines einmaligen Dokumentes von „Radio Mosambik“ (RPM).

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„Über Pegida sprechen“

In der Sächsischen Zeitung vom 16.05.2015 ist ein Interview mit mir erschienen. Das Gespräch führte Birgit Ulbricht. Zum Originalartikel geht es hier.

Aktives Denken fördern will Geschichtslehrer und Afrika-Kenner Rainer Grajek – wir trafen ihn im Stadtzentrum von Großenhain.Foto: Brühl

Die Bewegung sollte ein Thema im Geschichtsunterricht sein, sagt der bekannte Großenhainer Lehrer Rainer Grajek.

Politische Ansichten sind heute viel konträrer als vor zehn, fünfzehn Jahren. Der Ton ist rauer geworden. Wie gehen Geschichtslehrer damit um und wie sollen sie Schülerleistungen objektiv bewerten? Die SZ sprach darüber mit Rainer Grajek. Der 78-Jährige war nicht nur selbst von 1991 bis 2002 Geschichtslehrer am Großenhainer Gymnasium, er hat auch Geschichtslehrer ausgebildet und er ist als Reisender und Entwicklungshelfer sozusagen der Peter Scholl-Latour Schwarzafrikas.

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Koordinierungskreis Mosambik veröffentlicht Auszug aus meinem Buch

kkmosambikIm aktuellen Rundbrief vom „Koordinierungskreis Mosambik“ wurde ein Auszug aus dem Mosambik-Kapitel meines Buches „Kreuz und quer durch Afrika“ veröffentlicht. Der Auszug trägt die Überschrift „Der Präsident“ und behandelt meine gelegentlichen Begegnungen mit dem damaligen Staatsoberhaupt der Volksrepublik Mosambik Samora Machel.

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maputo fort

Lourenço Marques – Maputo: Aus der Geschichte einer Stadt

Nachdem mir kürzlich durch Zufall die Verwaltung einer Flickr-Gruppe zu „Lourenço Marques / Maputo“ zufiel (der bisherige Betreiber der  Gruppe hatte sich gelöscht), habe ich mich entschlossen, einen Beitrag zur Geschichte dieser faszinierenden Stadt zu leisten. Maputo erlangt im südlichen Afrika zunehmend touristische, ökonomische und politische Bedeutung. Um diese Tendenz zu unterstützen, kann ein Blick in die Geschichte dieser Region hilfreich sein. Deshalb habe ich nachstehend einen Auszug aus meinem Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ ausgewählt, der die Entwicklung der Stadt historisch nachvollzieht.

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grande hotel beira

Das „Grande Hotel“ in Beira

Das ehemals größte und schönste Hotel des südlichen Afrika, das „Grande Hotel“, steht in der mosambikanischen Stadt Beira. Wenige Jahre nach seiner Inbetriebnahme wurde es zur Unterkunft von Militär und Polizei und diente später als Zufluchtsort der Flüchtlinge im mosambikanischen Bürgerkrieg. Heute existiert es als Ruine, in der 3500 Menschen ohne Strom, Wasser und sonstigen Komfort hausen. Das Hotel ist trotz einer zwischenzeitlichen Reinigung durch österreichische Organisatoren vermüllt und ein ständiger Krankheitsherd für seine Bewohner.

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Facebook-Plausch mit Nelson Mandelas Frau

Sächsische Zeitung, 7.05.2013, von Manfred Müller, zum Originalartikel geht es hier

Der Riesaer Rainer Grajek war Entwicklungshelfer in Mosambik und Angola. Jetzt arbeitet er an seinem zweiten Afrika-Buch.

Afrika lässt ihn nicht los: Rainer Grajek im Arbeitszimmer seiner Riesaer Wohnung.

Rainer Grajek hat Afrika von vielen Seiten kennengelernt. Die Hoffnung nach dem Ende des Kolonialismus. Die Schrecken zweier Bürgerkriege. Die Savannenlandschaften mit ihren Atem beraubenden Sonnenuntergängen. Und die extreme Armut in den Elendsvierteln der Städte. Der Riesaer arbeitete in den 1980er Jahren als Entwicklungshelfer im südlichen Afrika. Er unterrichtete in Mosambik Lehrkräfte für die Pädagogenausbildung. Und er lehrte im angolanischen Lubango Geschichte an einer Universität. „Afrika hat mich nie wieder losgelassen“, sagt der heute 76-Jährige.

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