Alle Beiträge von Rainer Grajek

Unterwegs in Afrika … im Museum Riesa

Am 7. Juli wurde im Stadtmuseum Riesa die beliebte Reihe „Kaffeeklatsch“ mit dem Thema „Ein Riesaer unterwegs in Afrika“ fortgesetzt. Zu Gast ist der Afrikareisende Rainer Grajek, der seit 1981 den schwarzen Kontinent durchquert und dabei bisher 17 Länder besucht hat.

In einigen hat er jahrelang gelebt und gearbeitet und Aufbauarbeit im Bildungssektor geleistet. Rainer Grajek wird einige der besuchten Staaten vorstellen und seine Eindrücke und Erlebnisse mit interessanten Fotos und traditioneller Musik untermalen. Er berichtet unter anderem von Begegnungen in der Sahara und in der Namibischen Wüste, erzählt von den Tradtionen der Bantu-Stämme, der Schönheit afrikanischer Landschaften und der dort lebenden Menschen, zeigt die Faszination tropischer Inselparadiese.

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Schulmauern erzählen

Withulz, Astrid: „Summa cum laude – Schulmauern erzählen. Entwicklung der Bürgerschule zum Werner-von-Siemens-Gymnasium Großenhain“. Activ Verlag 2007. S. 51 – 54.

Die Entwicklung des Schulsystems von 1890 bis zur Gegenwart

Zeitzeugen berichten

Rainer Grajek (* 1937) kam 1992 als Lehrer für Geschichte an das neu gegründete Gymnasium Großenhain. Zuvor arbeitete er in pädagogischer Mission in Afrika. Nach der politischen Wende war er als Schulrat tätig. Inzwischen ist Rainer Grajek im Ruhestand und lebt in Riesa.

Kein Herz für die Naturwissenschaften

Ich lernte zunächst den Beruf eines Schlossers und besuchte in Freiberg/Sa. eine Arbeiter- und Bauernfakultät. Danach bot man mir ein Pädagogikstudium an. Gefragt waren zu dieser Zeit naturwissenschaftliche Fächer wie Mathematik und Physik. Das entsprach allerdings nicht meinen Interessen. Nach meinem Studium und einigen Jahren erfolgreicher Lehrertätigkeit war ich in der Lehrerfortbildung tätig. Ich organisierte Weiterbildungen und hielt selbst Fachvorträge. Ab 1981 arbeitete ich für einige Jahre in Mosambik und Angola – wiederum in pädagogischer Mission – als Berater im Maputoer Erziehungsministerium und als Hochschullehrer für Geschichte in Angola. 1992 erlebte ich die Gründung der sächsischen Gymnasien in der Funktion eines Schulrates.

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Mosambik – Land im Wandel

Der Riesaer Autor Rainer Grajek lebte und arbeitete viele Jahre lang im südlichen Afrika. Sobald es die vom Bürgerkrieg gekennzeichnete Situation zuließ, begleiteten ihn seine Frau Ute sowie der als Baby nach Afrika gekommene Sohn Andreas bei seinen „Abenteuern“ durch diese faszinierende und exotische Welt, die hierzulande abseits der wenigen touristisch erschlossenen Gegenden so gut wie unbekannt ist.

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DIA-Vortrag von Rainer Grajek über Mosambik

Der Riesaer Autor Rainer Grajek lebte und arbeitete viele Jahre lang im südlichen Afrika. Sobald es die vom Bürgerkrieg gekennzeichnete Situation zuließ, begleiteten ihn seine Frau Ute sowie der als Baby nach Afrika gekommene Sohn Andreas bei seinen „Abenteuern“ durch diese faszinierende und exotische Welt, die hierzulande abseits der wenigen touristisch erschlossenen Gegenden so gut wie unbekannt ist.

mosambikIn einem Dia-Vortrag berichtete Rainer Grajek am 16.11.2007 in der Kulturwerkstatt ART in Riesa über seine Zeit als Entwicklungshelfer beim Aufbau eines Schulwesens in Mosambik sowie über Land, Leute und Kultur. Die Bilder gaben Auskunft über das Leben der Menschen und ihre vielfältige Kultur. Ein Schwerpunkt war der Alltag der Kinder und Frauen, der mit europäischen Maßstäben kaum vergleichbar ist.

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Spurensuche

Ich bin kein Drogen-Junkie. Ich bin kein Trinker. Ich arbeite gern. Habe nichts verbrochen. War nicht im Gefängnis. Ich bin jung. Bin 1,75 Meter groß und sehe annehmbar aus. Raucher.

Aus meiner Sicht bin ich ein normaler Mensch. Aber ich bin im Obdachlosenheim gelandet! Landen normale Menschen im Obdachlosenheim? Oder bin ich nicht so normal wie andere Mitbürger? Wo liegt mein Problem? Verdammt, was habe ich aus meinen 25 Jahren gemacht!

Ich bin auf Spurensuche in mir selbst. Warum bin ich so wie ich bin? Meine Suche beginnt in meiner Kindheit.

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Sonntagskind

Jener 19. September, an dem ich geboren wurde, soll ein Sonntag gewesen sein. Als ich in einem Alter war, in dem ich die Bedeutung dieses Ausspruches erfassen konnte, wiederholte ihn meine Mutter gelegentlich, um mir seinen Sinn zu verdeutlichen: Sonntagskinder sind Glückskinder. Das Glück ist ihnen gewissermaßen in die Wiege gelegt, und die sonntägliche Geburt ist die Garantie dafür, dass es den neuen Erdenbürger ein Leben lang begleitet.

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Berühmte Großenhainer: Carl Gottfried Theodor Chladenius

Wer könnte dem Gymnasium seinen Namen abgeben? Berühmte Großenhainer. Heute: Carl Gottfried Theodor Chladenius.

Die Reihe bedeutender Großenhainer Persönlichkeiten ließe sich fortsetzen. Natürlich muss genau bedacht werden, welcher Name für welches Objekt (zur Namensgebung – d. R.) geeignet ist, da sich mit dem jeweiligen Namen bestimmte didaktische Ziele verfolgen lassen. Das heißt für eine technische Einrichtung wäre der eines Erfinders, eines Forschers denkbar. Heute beherbergt die Stadt Großenhain eines der größten Gymnasien in Sachsen. Es hat einen riesigen Einzugsbereich. Und keinen einprägsamen Namen.

Berühmte Großenhainer: J. Hoffmann, Mirtzsch und Dr. G. W. Schubert

Berühmte Großenhainer. In Prag und Leipzig gelehrt und Bischof von Meißen. Heute: J. Hoffmann, Mirtzsch und Dr. G. W. Schuberth.

Einer, der es zu etwas gebracht hatte, war Johann Hoffmann. Bis zur Vertreibung der deutschen Lehrer und Studenten war er Professor an der Universität in Prag. 1409 geht er an die soeben gegründete Leipziger Universität. Etwa seit 1415 war er Probst von Hayn, und bis zu seinem Tode 1451 wirkte er als Bischof von Meißen.

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Berühmte Großenhainer: Johann Christian Barth

Sächsischer Bergrat erfand das Hayner Grün

Städte schmücken sich gern mit den Namen bekannter Persönlichkeiten, die in ihren Mauern gewirkt haben oder einfach nur da geboren sind. Besonders, wenn die so Geehrten die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht haben oder sich in anderer Art Verdienste erwarben. Dann werden Institutionen, Vereine, Gebäude, Straßen und Plätze nach ihnen benannt. Das macht die Stadt interessant weckt die Neugier der Einwohner und Besucher. Es verführt manchen dazu, sich mit der regionalen Geschichte zu beschäftigen, es weist auf Traditionen hin und dient der Ausprägung der Heimatliebe und des Stolzes auf die Stadt. Das ist auch in Großenhain so.

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