Alle Beiträge von Rainer Grajek

Beitrag in „Análise Socíal“ Nr. 179

Der französische Historiker und Publizist Dr. René Pélissier schrieb im Kontext der portugiesischen Zeitschrift „Análise Socíal“ (Heft 179, Band XLI, 2. Trimester 2006), einer Publikation des Instituts für  Gesellschaftswissenschaften der Universität Lissabon, über mein Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ auf Seite 602.

Maler Mankeu zu Gast beim Treffen der Freunde Mosambiks

Einer der berühmtesten Künstler Mosambiks und des afrikanischen Kontinents, der Maler Mankeu, war Ehrengast beim 5. Treffen der Freunde Mosambiks vom 21. – 23. April 2006 in Berlin. Der ebenfalls anwesende ehemalige deutsche Botschafter in Mosambik Ulf-Dieter Klemm berichtete von der aktuellen Situation der früheren mosambikanischen Vertragsarbeiter in der DDR, die lange Zeit auf ihre einbehaltenen Gehälter warten mussten.

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Entwicklungshelfer Rainer Grajek aus Riesa berichtet

Mitteldeutsche Zeitung Zeitz, 10. April 2006, von Karin Grossmann

Erlebt einst in Mosambik. 

Lesung in Zeitz: Entwicklungshelfer Rainer Grajek aus Riesa berichtet

Rainer Grajek … wagte 1981 mit seiner Frau Ute und Sohn Andreas eine Reise ins Ungewisse. In Mosambik, dem afrikanischen Land, in dem Bürgerkrieg herrschte, leistete der Pädagoge Entwicklungshilfe, half, das Schulsystem aufzubauen und Lehrer auszubilden. Über das, was er damals erlebte, hatte der Mann nach seiner Rückkehr 1986 ein Buch geschrieben. Das wurde zwar als hoch interessant eingestuft, eine Veröffentlichung aber „wegen Preisgabe von Insiderwissen“ zu DDR-Zeiten abgelehnt.

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Rainer Grajek in den den Zeitzer Klinkerhallen

Super Sonntag Zeitz vom 02. April 2006

Am 7. April 2006 beginnt um 19 Uhr ein neues Projekt in den Zeitzer Klinkerhallen. Der 1937 in Zeitz geborene Lehrer, Fachberater, Dozent und jetzt auch Schriftsteller Rainer Grajek stellt in einer Lesung sein am 24. Oktober 2005 erschienenes Buch „Berichte aus dem Morgengrauen“ vor.

Grajek, welcher nach seiner Schulzeit zunächst eine Schlosserlehre in der „Deubener Braunkohle“ begann, absolvierte als Delegierter der Arbeiter- und Bauernfakultät in Freiburg sein Abitur und studierte danach Geschichte und Kunst. Zunächst arbeitete er als Lehrer und Fachberater, wechselte dann aber auf das Gebiet der Lehrerfortbildung über. Seiner Feder entstammen zahlreiche wissenschaftliche und methodische Darstellungen in der Fachpresse sowie verschiedene historische Abhandlungen.

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Großenhain und Riesa im 19. Jahrhundert

Über die Zeiten hinweg schien alles festgelegt: Großenhain war Verwaltungszentrum, und Riesa ist ihm als Gerichtsamtsbezirk zugeordnet. Jedoch der industrielle Aufschwung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte die bisherigen Strukturen in Frage. Ein tragisches Ereignis aus dem Jahre 1875 machte das deutlich.

Der Gendarm Krebsky informierte am 19. April den Riesaer Stadtrat darüber, dass sich in der vorangegangenen Nacht der beim Bau der Riesaer Elbbrücke beschäftigte achtundzwanzigjährige Ingenieurassistent und Leutnant der Landwehr, Otto Donat, mit einem Revolverschuss „auf der alten abgebrochenen Elbbrücke“ getötet habe und in die Elbe gestürzt sei.

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