Alle Beiträge von Rainer Grajek

Maler Mankeu zu Gast beim Treffen der Freunde Mosambiks

Einer der berühmtesten Künstler Mosambiks und des afrikanischen Kontinents, der Maler Mankeu, war Ehrengast beim 5. Treffen der Freunde Mosambiks vom 21. – 23. April 2006 in Berlin. Der ebenfalls anwesende ehemalige deutsche Botschafter in Mosambik Ulf-Dieter Klemm berichtete von der aktuellen Situation der früheren mosambikanischen Vertragsarbeiter in der DDR, die lange Zeit auf ihre einbehaltenen Gehälter warten mussten.

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Entwicklungshelfer Rainer Grajek aus Riesa berichtet

Mitteldeutsche Zeitung Zeitz, 10. April 2006, von Karin Grossmann

Erlebt einst in Mosambik. 

Lesung in Zeitz: Entwicklungshelfer Rainer Grajek aus Riesa berichtet

Rainer Grajek … wagte 1981 mit seiner Frau Ute und Sohn Andreas eine Reise ins Ungewisse. In Mosambik, dem afrikanischen Land, in dem Bürgerkrieg herrschte, leistete der Pädagoge Entwicklungshilfe, half, das Schulsystem aufzubauen und Lehrer auszubilden. Über das, was er damals erlebte, hatte der Mann nach seiner Rückkehr 1986 ein Buch geschrieben. Das wurde zwar als hoch interessant eingestuft, eine Veröffentlichung aber „wegen Preisgabe von Insiderwissen“ zu DDR-Zeiten abgelehnt.

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Rainer Grajek in den den Zeitzer Klinkerhallen

Super Sonntag Zeitz vom 02. April 2006

Am 7. April 2006 beginnt um 19 Uhr ein neues Projekt in den Zeitzer Klinkerhallen. Der 1937 in Zeitz geborene Lehrer, Fachberater, Dozent und jetzt auch Schriftsteller Rainer Grajek stellt in einer Lesung sein am 24. Oktober 2005 erschienenes Buch „Berichte aus dem Morgengrauen“ vor.

Grajek, welcher nach seiner Schulzeit zunächst eine Schlosserlehre in der „Deubener Braunkohle“ begann, absolvierte als Delegierter der Arbeiter- und Bauernfakultät in Freiburg sein Abitur und studierte danach Geschichte und Kunst. Zunächst arbeitete er als Lehrer und Fachberater, wechselte dann aber auf das Gebiet der Lehrerfortbildung über. Seiner Feder entstammen zahlreiche wissenschaftliche und methodische Darstellungen in der Fachpresse sowie verschiedene historische Abhandlungen.

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Großenhain und Riesa im 19. Jahrhundert

Über die Zeiten hinweg schien alles festgelegt: Großenhain war Verwaltungszentrum, und Riesa ist ihm als Gerichtsamtsbezirk zugeordnet. Jedoch der industrielle Aufschwung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte die bisherigen Strukturen in Frage. Ein tragisches Ereignis aus dem Jahre 1875 machte das deutlich.

Der Gendarm Krebsky informierte am 19. April den Riesaer Stadtrat darüber, dass sich in der vorangegangenen Nacht der beim Bau der Riesaer Elbbrücke beschäftigte achtundzwanzigjährige Ingenieurassistent und Leutnant der Landwehr, Otto Donat, mit einem Revolverschuss „auf der alten abgebrochenen Elbbrücke“ getötet habe und in die Elbe gestürzt sei.

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Körner, Napoleon und die Goldene Kugel

Das Jahr 1813: Theodor Körner, Napoleon und die Goldene Kugel in Großenhain

Die Goldene Kugel am Großenhainer Hauptmarkt veranlasst gelegentlich Besucher und Einwohner der Stadt zu zweifelnden Fragen. Sie werden ausgelöst von einer Inschrift, die sich an dem schön restaurierten Haus befindet:

Theodor Körner
Freiheitsheld von 1813
geb. 23.9.1791     gef. 26.8.1813
Sein Vater gab aus der
Goldenen Kugel
den Tod seines Sohnes bekannt.

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Der verschwundene Parteisekretär

Ein Ex-Großenhainer und die deutsche Nachkriegsgeschichte

Robert Bialek erlangte deutschlandweite Berühmtheit.

Im Westen machte er noch zu Lebzeiten Schlagzeilen. Die Öffentlichkeit im Osten wurde erst nach der Wende mit den Geschehnissen um ihn vertraut.

Fernsehsender (ARD 1997 und ORB 1998) zeichneten sein Leben in einem Dokumentarfilm von Freya Klier nach. Der Deutschlandfunk hatte bereits 1994 mit einem Feature reagiert. Sein Schicksal war Teil eines Forschungsprojekts über das Wirken der Stasi; die Autoren Herms und Noack steuerten ein Kapitel zum steilen Aufstieg und dem tiefen „Fall des Robert Bialek“ bei. Die bundesweite Veröffentlichung des Forschungsberichts im Dezember 1997 zwang manchen Bürger unseres vereinigten Vaterlandes dazu, die Stadt Großenhain im Atlas aufzuspüren. Robert Bialek war nur Großenhainer auf Zeit, hier begann ein neuer Abschnitt in seinem Leben. Seine spektakuläre Entführung am 04.02.1956 aus Westberlin durch die Staatssicherheit der DDR hob sein Schicksal aus der großen Anzahl von Flüchtlingen in den Westen heraus und beschäftigte in der Folgezeit Literaten, Wissenschaftler und Journalisten.

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Wie der Großenhainer Friedrich Geyer Bismarck besiegte

Schon zu seinen Lebzeiten waren die Deutschen geteilter Meinung über ihn: Otto Fürst von Bismarck-Schönhausen, preußischer Ministerpräsident und deutscher Reichskanzler. Die einen hielten ihn für einen genialen Außenpolitiker, den verdienstvollen Schöpfer des deutschen Kaiserreichs und des deutschen Nationalstaates von 1871, den Förderer der Industrialisierung und des Kapitalismus, der für dieses Ergebnis die deutschen Staaten in drei Kriege trieb. Andere sahen in ihm den Ränkeschmied, der Kräfte und Mächte gegeneinander ausspielte, der innenpolitische Probleme mit außenpolitischen Aktivitäten überdeckte und der schon 1848 als erzkonservativer Monarchist in wildem Fanatismus die Revolutionäre verurteilte.

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