Buchvorstellung in der Stadthalle Stern / Riesa

Am 30. November 2005 fand in der Stadthalle Stern in Riesa die offizielle Vorstellung des Buches „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ statt. Der Pressetext des Städtischen Zentrums für Geschichte und Kunst:

„Ein Mann aus Riesa wagte es zusammen mit seiner Frau und seinem 8 Monate alten Sohn 1981 eine Reise ins Ungewisse anzutreten.

Sein Ziel: Ein Land in Afrika, in dem Bürgerkrieg herrscht, das gekennzeichnet ist von Analphabetismus und Verarmung größter Teile der Bevölkerung. Sein Auftrag: Als Pädagoge Entwicklungshilfe auf dem Gebiet der Bildung, des Aufbaues eines eigenen Schulsystems für Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in Mosambik zu leisten.

Wo fängt man an? Mit welchen Schwierigkeiten hat man zu kämpfen? Wie findet man Kompromisse zwischen den Kulturkreisen, realisiert eine solche Aufgabe als Fremder in einem fremden Land?

In der Zwischenzeit sind über 20 Jahre vergangen. Der Sohn geht längst seine eigenen Wege. Da kommt dieser Mann, die Rede ist von Rainer Grajek, erneut auf die Idee, seine Erlebnisse in einem Buch festzuhalten. War ihm doch 1988 die Veröffentlichung untersagt worden. In einer Mischung zwischen Reportage und Erzählung berichtet er von den Freuden, Sorgen und Nöten, die man als Entwicklungshelfer der DDR in der Zeit von 1981 – 1986 hatte. Sein Buch, erschienen unter dem Titel „Berichte aus dem Morgengrauen“, wird er am 30.11.05, um 19.00 Uhr, in der Stadthalle „Stern“ vorstellen.

Zusammen mit seinem Sohn Andreas liest er nicht nur Passagen aus seinem Werk, sondern wird uns auch Land, Leute und Kultur näher bringen. Dabei bleiben sie nicht bei historischen Betrachtungen stehen, sondern schließen den Kreis bis ins Jahr 2005, hat doch Rainer Grajek seine Arbeit als Entwicklungshelfer in Mosambik nicht ruhen lassen.“