Archiv der Kategorie: Artikel: Mosambik

Historische Radioaufnahme zum 30. Jahrestag des Todes von Samora Moisés Machel – Eine Dokumentation

In fast jeder mosambikanischen Stadt steht heute ein Denkmal des ersten Präsidenten und Staatsgründers Mosambiks, Samora Moisés Machel.  Das beweist, dass der 1986 ermordete Präsident tief im Bewusstsein der mosambikanischen Bevölkerung verwurzelt ist und seine Vorstellungen über die Gestaltung des mosambikanischen Staates bis heute nachwirken.

Ich habe in meinem Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ die Ereignisse vom 19. Oktober 1986 dokumentiert und in meinem Beitrag „Wie viele Menschen kamen beim Tod Samora Machels ums Leben?“ mit weiteren Fakten versehen.

Am Morgen des genannten Tages drückte ich geistesgegenwärtig die Aufnahmetaste meines Radiorekorders und bin so im Besitz eines einmaligen Dokumentes von „Radio Mosambik“ (RPM).

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Koordinierungskreis Mosambik veröffentlicht Auszug aus meinem Buch

kkmosambikIm aktuellen Rundbrief vom „Koordinierungskreis Mosambik“ wurde ein Auszug aus dem Mosambik-Kapitel meines Buches „Kreuz und quer durch Afrika“ veröffentlicht. Der Auszug trägt die Überschrift „Der Präsident“ und behandelt meine gelegentlichen Begegnungen mit dem damaligen Staatsoberhaupt der Volksrepublik Mosambik Samora Machel.

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Lourenço Marques – Maputo: Aus der Geschichte einer Stadt

Nachdem mir kürzlich durch Zufall die Verwaltung einer Flickr-Gruppe zu „Lourenço Marques / Maputo“ zufiel (der bisherige Betreiber der  Gruppe hatte sich gelöscht), habe ich mich entschlossen, einen Beitrag zur Geschichte dieser faszinierenden Stadt zu leisten. Maputo erlangt im südlichen Afrika zunehmend touristische, ökonomische und politische Bedeutung. Um diese Tendenz zu unterstützen, kann ein Blick in die Geschichte dieser Region hilfreich sein. Deshalb habe ich nachstehend einen Auszug aus meinem Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ ausgewählt, der die Entwicklung der Stadt historisch nachvollzieht.

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Das „Grande Hotel“ in Beira

Das ehemals größte und schönste Hotel des südlichen Afrika, das „Grande Hotel“, steht in der mosambikanischen Stadt Beira. Wenige Jahre nach seiner Inbetriebnahme wurde es zur Unterkunft von Militär und Polizei und diente später als Zufluchtsort der Flüchtlinge im mosambikanischen Bürgerkrieg. Heute existiert es als Ruine, in der 3500 Menschen ohne Strom, Wasser und sonstigen Komfort hausen. Das Hotel ist trotz einer zwischenzeitlichen Reinigung durch österreichische Organisatoren vermüllt und ein ständiger Krankheitsherd für seine Bewohner.

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Wie viele Menschen kamen beim Tod Samora Machels ums Leben?

Am 19. Oktober 1986 prallte das Flugzeug mit dem mosambikanischen Präsidenten Samora Moisés Machel, der sich auf dem Rückflug von Lusaka (Sambia) nach Maputo befand, mit einer Geschwindigkeit von 411 Stundenkilometern auf einen Hügel der Hochebene nahe des südafrikanischen Ortes Mbuzini. Das Städtchen gehörte damals zum Bantustan Kangwane, der vor allem dem in der Republik Südafrika lebenden Bantuvolk der Swasis als Lebensraum zugedacht war.

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Über die Beziehungen zwischen Mosambik und der DDR

Die Beziehungen der DDR zu Mosambik gehen zurück bis in die Zeit des beginnenden Befreiungskampfes des mosambikanischen Volkes gegen die fast 5oo-jährige portugiesische Kolonialherrschaft in den 6oer Jahren des vorigen Jahrhunderts. Beide deutsche Staaten waren in die zwei existierenden Weltsysteme integriert und in den Kalten Krieg einbezogen. So ergab sich für die zum Sozialismus strebende DDR eine natürliche Allianz mit der aus verschiedenen ethnischen Befreiungsorganisationen 1962 hervorgegangenen FRELIMO (Mosambikanische Befreiungsfront), an deren Spitze der ehemalige UNO-Mitarbeiter Eduardo Mondlane stand.

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Maler Mankeu zu Gast beim Treffen der Freunde Mosambiks

Einer der berühmtesten Künstler Mosambiks und des afrikanischen Kontinents, der Maler Mankeu, war Ehrengast beim 5. Treffen der Freunde Mosambiks vom 21. – 23. April 2006 in Berlin. Der ebenfalls anwesende ehemalige deutsche Botschafter in Mosambik Ulf-Dieter Klemm berichtete von der aktuellen Situation der früheren mosambikanischen Vertragsarbeiter in der DDR, die lange Zeit auf ihre einbehaltenen Gehälter warten mussten.

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