Archiv der Kategorie: Artikel: Mosambik

Die staatlichen Beziehungen zwischen der DDR und Afrika. Das Beispiel Mosambik.

Mit dem Übergang in die nationale Unabhängigkeit 1975 setzte sich die siegreiche FRELIMO (Gründung 25.06.1962) nicht nur für die Befreiung des mosambikanischen Volkes von kolonialer Ausbeutung, Tribalismus, Rassismus und Rechtlosigkeit ein. Sie begann sofort, das Analphabetentum zu bekämpfen und die kulturelle Vielfalt der 32 Ethnien zu erhalten. Wie eng sie die Verbindung von Bildung und Kultur sah, äußerte sich in der Gründung des „Ministeriums für Erziehung und Kultur“ („Ministério da Educação e Cultura“; MEC). Da dem Staatspräsidenten und FRELIMO-Führer Samora Moises Machel die große Bedeutung dieses Ministeriums für die Entwicklung des jungen Staates bewusst war, setzte er seine Frau Graça an die Spitze dieser Einrichtung.

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Die kulturellen Beziehungen von Mosambik und der DDR

Der folgende Beitrag ist die Langfassung eines für die Zeitschrift „Melodie & Rhythmus“ entstandenen Artikels.

Kürzlich wurde ich gebeten, aufgrund meiner langjährigen Tätigkeiten in afrikanischen Ländern einen Beitrag zu den kulturellen Verbindungen der DDR mit afrikanischen Ländern zu verfassen. Allerdings waren meine Begegnungen kultureller Art eher individueller und persönlicher Art und nicht auf Grund internationaler Verträge zwischen den Staaten entstanden. Die persönliche Begegnung mit der kulturellen Vielfalt in den besuchten Ländern ist oft sehr nachhaltig und prägt sich durch ihr Anderssein tief im Bewusstsein ein. Oft sind es die kleinen Begegnungen mit Künstlern und deren Werken bzw. dessen Aufführungen, die das Wesen der Volksseele enthüllen und Einblick in Denkweisen, Geschichte und Tradition ermöglichen.

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Ausstellung im Goethe-Institut in Maputo

Das mosambikanische Goethe-Institut zeigt in einer Ausstellung von Katrin Bahr u.a. Bilder, welche meine Arbeit in Mosambik betreffen.

Abertura da Exposição Fotográfica

EXPOSIÇÃO
2ª-feira, 11 de Junho | 17hrs | Galeria CCMA
Entrada Livre

 

Título: RDA – República Democrática Alemã em
Moçambique: Fotografias de um tempo esquecido
Curadora: Katrin Bahr | Duração: 21 dias

Curador Assistente: Luís Santos

http://goethe-maputo.de
https://www.facebook.com/ccma.goethe.maputo.de

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Historische Radioaufnahme zum 30. Jahrestag des Todes von Samora Moisés Machel – Eine Dokumentation

In fast jeder mosambikanischen Stadt steht heute ein Denkmal des ersten Präsidenten und Staatsgründers Mosambiks, Samora Moisés Machel.  Das beweist, dass der 1986 ermordete Präsident tief im Bewusstsein der mosambikanischen Bevölkerung verwurzelt ist und seine Vorstellungen über die Gestaltung des mosambikanischen Staates bis heute nachwirken.

Ich habe in meinem Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ die Ereignisse vom 19. Oktober 1986 dokumentiert und in meinem Beitrag „Wie viele Menschen kamen beim Tod Samora Machels ums Leben?“ mit weiteren Fakten versehen.

Am Morgen des genannten Tages drückte ich geistesgegenwärtig die Aufnahmetaste meines Radiorekorders und bin so im Besitz eines einmaligen Dokumentes von „Radio Mosambik“ (RPM).

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Koordinierungskreis Mosambik veröffentlicht Auszug aus meinem Buch

kkmosambikIm aktuellen Rundbrief vom „Koordinierungskreis Mosambik“ wurde ein Auszug aus dem Mosambik-Kapitel meines Buches „Kreuz und quer durch Afrika“ veröffentlicht. Der Auszug trägt die Überschrift „Der Präsident“ und behandelt meine gelegentlichen Begegnungen mit dem damaligen Staatsoberhaupt der Volksrepublik Mosambik Samora Machel.

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Lourenço Marques – Maputo: Aus der Geschichte einer Stadt

Nachdem mir kürzlich durch Zufall die Verwaltung einer Flickr-Gruppe zu „Lourenço Marques / Maputo“ zufiel (der bisherige Betreiber der  Gruppe hatte sich gelöscht), habe ich mich entschlossen, einen Beitrag zur Geschichte dieser faszinierenden Stadt zu leisten. Maputo erlangt im südlichen Afrika zunehmend touristische, ökonomische und politische Bedeutung. Um diese Tendenz zu unterstützen, kann ein Blick in die Geschichte dieser Region hilfreich sein. Deshalb habe ich nachstehend einen Auszug aus meinem Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ ausgewählt, der die Entwicklung der Stadt historisch nachvollzieht.

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Das „Grande Hotel“ in Beira

Das ehemals größte und schönste Hotel des südlichen Afrika, das „Grande Hotel“, steht in der mosambikanischen Stadt Beira. Wenige Jahre nach seiner Inbetriebnahme wurde es zur Unterkunft von Militär und Polizei und diente später als Zufluchtsort der Flüchtlinge im mosambikanischen Bürgerkrieg. Heute existiert es als Ruine, in der 3500 Menschen ohne Strom, Wasser und sonstigen Komfort hausen. Das Hotel ist trotz einer zwischenzeitlichen Reinigung durch österreichische Organisatoren vermüllt und ein ständiger Krankheitsherd für seine Bewohner.

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Wie viele Menschen kamen beim Tod Samora Machels ums Leben?

Am 19. Oktober 1986 prallte das Flugzeug mit dem mosambikanischen Präsidenten Samora Moisés Machel, der sich auf dem Rückflug von Lusaka (Sambia) nach Maputo befand, mit einer Geschwindigkeit von 411 Stundenkilometern auf einen Hügel der Hochebene nahe des südafrikanischen Ortes Mbuzini. Das Städtchen gehörte damals zum Bantustan Kangwane, der vor allem dem in der Republik Südafrika lebenden Bantuvolk der Swasis als Lebensraum zugedacht war.

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