Mosambik – Land im Wandel

Der Riesaer Autor Rainer Grajek lebte und arbeitete viele Jahre lang im südlichen Afrika. Sobald es die vom Bürgerkrieg gekennzeichnete Situation zuließ, begleiteten ihn seine Frau Ute sowie der als Baby nach Afrika gekommene Sohn Andreas bei seinen „Abenteuern“ durch diese faszinierende und exotische Welt, die hierzulande abseits der wenigen touristisch erschlossenen Gegenden so gut wie unbekannt ist.

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DIA-Vortrag von Rainer Grajek über Mosambik

Der Riesaer Autor Rainer Grajek lebte und arbeitete viele Jahre lang im südlichen Afrika. Sobald es die vom Bürgerkrieg gekennzeichnete Situation zuließ, begleiteten ihn seine Frau Ute sowie der als Baby nach Afrika gekommene Sohn Andreas bei seinen „Abenteuern“ durch diese faszinierende und exotische Welt, die hierzulande abseits der wenigen touristisch erschlossenen Gegenden so gut wie unbekannt ist.

mosambikIn einem Dia-Vortrag berichtete Rainer Grajek am 16.11.2007 in der Kulturwerkstatt ART in Riesa über seine Zeit als Entwicklungshelfer beim Aufbau eines Schulwesens in Mosambik sowie über Land, Leute und Kultur. Die Bilder gaben Auskunft über das Leben der Menschen und ihre vielfältige Kultur. Ein Schwerpunkt war der Alltag der Kinder und Frauen, der mit europäischen Maßstäben kaum vergleichbar ist.

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Spurensuche

Ich bin kein Drogen-Junkie. Ich bin kein Trinker. Ich arbeite gern. Habe nichts verbrochen. War nicht im Gefängnis. Ich bin jung. Bin 1,75 Meter groß und sehe annehmbar aus. Raucher.

Aus meiner Sicht bin ich ein normaler Mensch. Aber ich bin im Obdachlosenheim gelandet! Landen normale Menschen im Obdachlosenheim? Oder bin ich nicht so normal wie andere Mitbürger? Wo liegt mein Problem? Verdammt, was habe ich aus meinen 25 Jahren gemacht!

Ich bin auf Spurensuche in mir selbst. Warum bin ich so wie ich bin? Meine Suche beginnt in meiner Kindheit.

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Sonntagskind

Jener 19. September, an dem ich geboren wurde, soll ein Sonntag gewesen sein. Als ich in einem Alter war, in dem ich die Bedeutung dieses Ausspruches erfassen konnte, wiederholte ihn meine Mutter gelegentlich, um mir seinen Sinn zu verdeutlichen: Sonntagskinder sind Glückskinder. Das Glück ist ihnen gewissermaßen in die Wiege gelegt, und die sonntägliche Geburt ist die Garantie dafür, dass es den neuen Erdenbürger ein Leben lang begleitet.

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Berühmte Großenhainer: Carl Gottfried Theodor Chladenius

Wer könnte dem Gymnasium seinen Namen abgeben? Berühmte Großenhainer. Heute: Carl Gottfried Theodor Chladenius.

Die Reihe bedeutender Großenhainer Persönlichkeiten ließe sich fortsetzen. Natürlich muss genau bedacht werden, welcher Name für welches Objekt (zur Namensgebung – d. R.) geeignet ist, da sich mit dem jeweiligen Namen bestimmte didaktische Ziele verfolgen lassen. Das heißt für eine technische Einrichtung wäre der eines Erfinders, eines Forschers denkbar. Heute beherbergt die Stadt Großenhain eines der größten Gymnasien in Sachsen. Es hat einen riesigen Einzugsbereich. Und keinen einprägsamen Namen.

Berühmte Großenhainer: J. Hoffmann, Mirtzsch und Dr. G. W. Schubert

Berühmte Großenhainer. In Prag und Leipzig gelehrt und Bischof von Meißen. Heute: J. Hoffmann, Mirtzsch und Dr. G. W. Schuberth.

Einer, der es zu etwas gebracht hatte, war Johann Hoffmann. Bis zur Vertreibung der deutschen Lehrer und Studenten war er Professor an der Universität in Prag. 1409 geht er an die soeben gegründete Leipziger Universität. Etwa seit 1415 war er Probst von Hayn, und bis zu seinem Tode 1451 wirkte er als Bischof von Meißen.

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Berühmte Großenhainer: Johann Christian Barth

Sächsischer Bergrat erfand das Hayner Grün

Städte schmücken sich gern mit den Namen bekannter Persönlichkeiten, die in ihren Mauern gewirkt haben oder einfach nur da geboren sind. Besonders, wenn die so Geehrten die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht haben oder sich in anderer Art Verdienste erwarben. Dann werden Institutionen, Vereine, Gebäude, Straßen und Plätze nach ihnen benannt. Das macht die Stadt interessant weckt die Neugier der Einwohner und Besucher. Es verführt manchen dazu, sich mit der regionalen Geschichte zu beschäftigen, es weist auf Traditionen hin und dient der Ausprägung der Heimatliebe und des Stolzes auf die Stadt. Das ist auch in Großenhain so.

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„Stell‘ dir vor, Du bist der Boss“. Gymnasium als Existenzgründer-Schule

Als der Schulleiter des Gymnasiums Klaus Liebtrau am Freitag [30. April 1999] die zwölften Klassen zur Abitur-Belehrung in die Aula der Außenstelle geladen hatte, wunderten sich schon alle über die Anwesenheit der örtlichen Presse. Denn bevor es ernst wurde, hatte der Schulleiter noch eine Überraschung. Er konnte 38 Gymnasiasten beglückwünschen – alle, die an dem Bundeswettbewerb „Stell‘ Dir vor, Du bist der Boß“ teilgenommen haben.

Das Bemühen um methodische Vielfalt im Unterricht ist nur dann sinnvoll und zweckmäßig, wenn es auf effektive Weise zur Erreichung der von den Lehrplänen vorgegebenen Wissens- und Könnensziele dient und in den Dienst der im Schulgesetz und in der Verfassung Sachsens zur Forderung erhobenen Ziele der Persönlichkeitsentwicklung der Schüler genutzt werden kann.

Solche Überlegungen standen im Vordergrund bei der Planung eines Stoffkomplexes im Fach Gemeinschaftskunde der Kurse G2 und 4 der 12. Klassen des Gymnasiums Großenhain.

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Über die Beziehungen zwischen Mosambik und der DDR

Die Beziehungen der DDR zu Mosambik gehen zurück bis in die Zeit des beginnenden Befreiungskampfes des mosambikanischen Volkes gegen die fast 5oo-jährige portugiesische Kolonialherrschaft in den 6oer Jahren des vorigen Jahrhunderts. Beide deutsche Staaten waren in die zwei existierenden Weltsysteme integriert und in den Kalten Krieg einbezogen. So ergab sich für die zum Sozialismus strebende DDR eine natürliche Allianz mit der aus verschiedenen ethnischen Befreiungsorganisationen 1962 hervorgegangenen FRELIMO (Mosambikanische Befreiungsfront), an deren Spitze der ehemalige UNO-Mitarbeiter Eduardo Mondlane stand.

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