Buch erscheint nach 20 Jahren

SZ Riesa vom 21. Oktober 2005, von Brigitte Abend

Buch erscheint nach 20 Jahren. Der Lehrer Rainer Grajek war als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik und hat über Erlebnisse und Arbeit dort geschrieben.

Wann und wie entstand die Idee zu Ihrem Buch?

Von 1981 bis 1986 arbeitete ich als Berater des Erziehungsministeriums in Mosambik, bildete Lehrerbildner aus und half bei der Erarbeitung eines Bildungs- und Erziehungssystems. Das Land selbst, seine Menschen, seine Exotik sowie seine historische und politische Entwicklung veranlassten mich, Material zu sammeln. 1987 schrieb ich alles nieder, im Jahr darauf bot ich das Buch verschiedenen Verlagen an.

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Schwarzer Napoleon zu Gast in Riesa

SZ Riesa, 17. Oktober 2005, von Brigitte Abend

Spannung. Rainer Grajek berichtete in der Riesaer „Restauration zur Kaiserkrone“ über das Leben des afrikanischen Königs Shaka Zulu.

In Europa kennt ihn kaum jemand. Im südlichen Afrika ist er nach wie vor eine Legende. Shaka Zulu war einer der erfolgreichsten, aber auch blutigsten Könige Afrikas. Rainer Grajek berichtete jetzt in der Riesaer „Restauration zur Kaiserkrone“ aus dem Leben eines Mannes, der oft auch der schwarze Napoleon genannt wurde. Zahlreiche Gäste nahmen an der historischen Reise durch das südliche Afrika teil. „Es dauerte 150 Jahre, bis man in Europa und Amerika auf die Ereignisse aufmerksam wurde, von denen ich ihnen erzählen möchte“, weckte Grajek, der mehrere Jahre in Angola und Mosambik Geschichtslehrer ausgebildet hatte, die Neugier seiner Gäste. Mitte der 80-er Jahre erlangte Joshua Sinclair mit seinem Roman über Shaka Zulu Weltruf, die Fernsehserie zu diesem Thema lief weltweit.

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Auf Spurensuche – Gymnasiasten sammelten Alltagsgeschichten und verfassen ein Lesebuch

Sächsische Zeitung vom 25. März 2002, geschrieben von Matthias Fischer

Nicht für jeden Schüler ist der Geschichtsunterricht in der Schule das Lieblingsfach. Oft stehen die Ereignisse der letzten Jahrzehnte allgemein und trocken in den Büchern und Alltagsgeschichten von einzelnen Personen haben da oft keinen Platz. Um diesen Nachteil der Geschichtsbücher zu umgehen, hatte Oberschulrat Rainer Grajek vom Großenhainer Werner-von-Siemens-Gymnasium eine tolle Idee. Vor drei Jahren animierte der Geschichtslehrer 41 Schüler aus den Klassen sechs bis zwölf, ein Geschichtslesebuch zu schreiben. Weiterlesen

Von wegen Geschichten-Erzähler. Geschichtslehrer Rainer Grajek übers Lernen.

Sächsische Zeitung, 02. Oktober 2000, von Birgit Ulbricht

Wer ihn am Großenhainer Gymnasium zum Geschichtslehrer hat, der kennt das: da vergeht eben mal glatt eine Stunde mit Diskutieren, ohne dass auch nur einer ein Lehrbuch aufgeschlagen hat. Keinen Unterricht gehabt? Von wegen. Der Geschichtenerzähler Rainer Grajek ist ein konsequenter Didakt, einer der seine Schüler begeistern kann und an den sie sich auch nach Jahren noch gern erinnern. Vielleicht weil er wirklich hinterfragt, weil er mühelos den Kreis zum Tagesgeschehen schließen kann. Auch die neuen Medien haben dem heute 63-Jährigen da keinen Abbruch getan. Wer meint, mit dem Internet die „Schulbibel“ gefunden zu haben, wird schnell einsehen müssen, Denken kann es nicht ersetzen.

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Börsenfieber am Großenhainer Gymnasium

Wie die „Aktienhaie“ dem „DAX“ zu Leibe rückten

Sie reden von REX, von NEMAX 50 und TUBOS WARRANT. Auch von der „Volatilität“ (Schwankungsbreite) der Kurse. Zu ihren Favoriten gehören internationale Telekom- und Softwareaktien wie Nokia, Ericsson und SAP. Die zum belanglosen Gruß verkümmerte Frage „Wie stehen die Aktien?“ hat für sie ihre Bedeutung im Wortsinn zurückgewonnen. Sie spekulieren an der Börse, verzeichnen Gewinne und Verluste.

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Ein interessanter Fakt führt zum nächsten

Sächsische Zeitung vom 04./05. Oktober 1997

Ein interessanter Fakt führt zum nächsten. Der Riesaer Rainer Grajek ist Geschichtslehrer am Gymnasium Großenhain.

Warum beschäftigt sich ein Riesaer mit Großenhainer Berühmtheiten? Rainer Grajek, seit 1966 in der Elbestadt ansässig, ist Geschichtslehrer am hiesigen Gymnasium und interessiert an allem, was Regionalgeschichte ist. Sein Privatarchiv zur Großenhainer Vergangenheit verrät ihm so manches über Persönlichkeiten, die er für würdig hält, einer Einrichtung wie dem Gymnasium ihren Namen zu verleihen. Grajek leitet in der 11. und 12. Klasse den Leistungskurs Geschichte, er hat aber auch in den unteren Klassen Unterricht.

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Kranke Umwelt, kranker Mensch – Uranabbau im Erzgebirge

Bei der Durchsicht meines Privatarchivs stieß ich kürzlich auf die Handreichung zu dem 1995 erschienenen Film „Kranke Umwelt, kranker Mensch“, der sich mit dem Wirken der WISMUT befasst.

Als Ergebnis eines Gesprächs im Rahmen einer Lehrerfortbildung kam es damals zur Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Volker Koepp. Vorausgegangen war ein Gedankenaustausch zu den Themen WISMUT in der DDR und Bildungsfernsehen. Als Folge dieses Austauschs entstand meine Mitwirkung an den pädagogischen Empfehlungen dieses Filmes.

Das Thema ist noch immer aktuell, da die Sanierung der WISMUT-Halden bis über das Jahr 2020 hinaus geplant ist. Weiterlesen

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