Von wegen Geschichten-Erzähler. Geschichtslehrer Rainer Grajek übers Lernen.

Sächsische Zeitung, 02. Oktober 2000, von Birgit Ulbricht

Wer ihn am Großenhainer Gymnasium zum Geschichtslehrer hat, der kennt das: da vergeht eben mal glatt eine Stunde mit Diskutieren, ohne dass auch nur einer ein Lehrbuch aufgeschlagen hat. Keinen Unterricht gehabt? Von wegen. Der Geschichtenerzähler Rainer Grajek ist ein konsequenter Didakt, einer der seine Schüler begeistern kann und an den sie sich auch nach Jahren noch gern erinnern. Vielleicht weil er wirklich hinterfragt, weil er mühelos den Kreis zum Tagesgeschehen schließen kann. Auch die neuen Medien haben dem heute 63-Jährigen da keinen Abbruch getan. Wer meint, mit dem Internet die „Schulbibel“ gefunden zu haben, wird schnell einsehen müssen, Denken kann es nicht ersetzen.

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Börsenfieber am Großenhainer Gymnasium

Wie die „Aktienhaie“ dem „DAX“ zu Leibe rückten

Sie reden von REX, von NEMAX 50 und TUBOS WARRANT. Auch von der „Volatilität“ (Schwankungsbreite) der Kurse. Zu ihren Favoriten gehören internationale Telekom- und Softwareaktien wie Nokia, Ericsson und SAP. Die zum belanglosen Gruß verkümmerte Frage „Wie stehen die Aktien?“ hat für sie ihre Bedeutung im Wortsinn zurückgewonnen. Sie spekulieren an der Börse, verzeichnen Gewinne und Verluste.

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Ein interessanter Fakt führt zum nächsten

Sächsische Zeitung vom 04./05. Oktober 1997

Ein interessanter Fakt führt zum nächsten. Der Riesaer Rainer Grajek ist Geschichtslehrer am Gymnasium Großenhain.

Warum beschäftigt sich ein Riesaer mit Großenhainer Berühmtheiten? Rainer Grajek, seit 1966 in der Elbestadt ansässig, ist Geschichtslehrer am hiesigen Gymnasium und interessiert an allem, was Regionalgeschichte ist. Sein Privatarchiv zur Großenhainer Vergangenheit verrät ihm so manches über Persönlichkeiten, die er für würdig hält, einer Einrichtung wie dem Gymnasium ihren Namen zu verleihen. Grajek leitet in der 11. und 12. Klasse den Leistungskurs Geschichte, er hat aber auch in den unteren Klassen Unterricht.

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Kranke Umwelt, kranker Mensch – Uranabbau im Erzgebirge

Bei der Durchsicht meines Privatarchivs stieß ich kürzlich auf die Handreichung zu dem 1995 erschienenen Film „Kranke Umwelt, kranker Mensch“, der sich mit dem Wirken der WISMUT befasst.

Als Ergebnis eines Gesprächs im Rahmen einer Lehrerfortbildung kam es damals zur Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Volker Koepp. Vorausgegangen war ein Gedankenaustausch zu den Themen WISMUT in der DDR und Bildungsfernsehen. Als Folge dieses Austauschs entstand meine Mitwirkung an den pädagogischen Empfehlungen dieses Filmes.

Das Thema ist noch immer aktuell, da die Sanierung der WISMUT-Halden bis über das Jahr 2020 hinaus geplant ist. Weiterlesen

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