Shaka und das Reich der Zulu

In Europa kennt ihn kaum jemand, im südlichen Afrika ist er nach wie vor eine Legende: Shaka Zulu, der „schwarze Napoleon“, war einer der erfolgreichsten, aber auch einer der blutigsten Könige Afrikas.

Durch Brudermord wurde er zum Herrscher des Stammes, dem einst sein Vater vorstand. Shaka Zulu avancierte zum König der Könige und nutzte seine Macht, um sich für das Unrecht, das ihm und seiner Mutter angetan worden war, zu rächen. Er bildete seine Krieger systematisch aus, stellte Regeln für den Nahkampf auf, veränderte Waffen und entwickelte darüber hinaus neue Angriffsstrategien. Mit seinem Heer baute er sein Reich auf, größer als das napoleonische in Europa.

Rainer Grajek, der selbst viele Jahre in Mosambik und Angola verbracht hat, berichtet in einem lebendigen, mit Karten und Bildern illustrierten Vortrag über eine faszinierende Epoche des südlichen Afrikas, die diesen Teil des Kontinents und heute beliebten Urlaubsgebiets im 19. Jahrhundert prägte.

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