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Neben meinen Afrikastudien habe ich viele Jahre Artikel zur Regionalgeschichte veröffentlicht, vor allem solche, die im Zusammenhang mit gesamtdeutschen bzw. gesamteuropäischen Ereignissen und Entwicklungen stehen. Eine andere Gruppe meiner Veröffentlichungen umfasst didaktische, pädagogische und methodische Probleme in Verbindung mit der Gestaltung des Geschichtsunterrichts. Das sind vorwiegend Publikationen in pädagogischen Fachzeitschriften, die noch nicht vollständig auf meine Homepage übertragen wurden.
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Geschrieben von: Rainer Grajek
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Carl Gottfried Theodor Chladenius (1759 bis 1837) kommt die Ehre zu, die Grundlagen für eine durch Urkunden belegte wissenschaftliche Großenhainer Geschichtsschreibung geschaffen zu haben.
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Geschrieben von: Rainer Grajek
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Einer, der es zu etwas gebracht hatte, war Johann Hoffmann. Bis zur Vertreibung der deutschen Lehrer und Studenten war er Professor an der Universität in Prag. 1409 geht er an die soeben gegründete Leipziger Universität.
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Geschrieben von: Rainer Grajek
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Städte schmücken sich gern mit den Namen bekannter Persönlichkeiten, die in ihren Mauern gewirkt haben oder einfach nur da geboren sind. Besonders, wenn die so Geehrten die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht haben oder sich in anderer Art Verdienste erwarben.
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Geschrieben von: Rainer Grajek
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Es waren Frauen, die in verschiedenen geschichtlichen Zeitabschnitten durch ihr Wirken oder ihre Herkunft das Städtchen Großenhain ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückten. Es war die Meißnerin Louise Otto, die in der Niedergangsphase der Revolution von 1849 von Großenhain aus ihre Stimme, noch leise, aber engagiert, für Frauenrechte erhob.
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Geschrieben von: Rainer Grajek
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Über die Zeiten hinweg schien alles festgelegt: Großenhain war Verwaltungszentrum, und Riesa ist ihm als Gerichtsamtsbezirk zugeordnet. Jedoch der industrielle Aufschwung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte die bisherigen Strukturen in Frage. Ein tragisches Ereignis aus dem Jahre 1875 machte das deutlich.
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Geschrieben von: Rainer Grajek
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Die Goldene Kugel am Großenhainer Hauptmarkt veranlasst gelegentlich Besucher und Einwohner der Stadt zu zweifelnden Fragen. Sie werden ausgelöst von einer Inschrift, die sich an dem schön restaurierten Haus befindet.
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Geschrieben von: Rainer Grajek
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Ein Ex-Großenhainer und die deutsche Nachkriegsgeschichte. Robert Bialek erlangte deutschlandweite Berühmtheit. Im Westen machte er noch zu Lebzeiten Schlagzeilen. Die Öffentlichkeit im Osten wurde erst nach der Wende mit den Geschehnissen um ihn vertraut.
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Geschrieben von: Rainer Grajek
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Schon zu seinen Lebzeiten waren die Deutschen geteilter Meinung über ihn: Otto Fürst von Bismarck-Schönhausen, preußischer Ministerpräsident und deutscher Reichskanzler. Die einen hielten ihn für einen genialen Außenpolitiker, den verdienstvollen Schöpfer des deutschen Kaiserreichs und des deutschen Nationalstaates von 1871, den Förderer der Industrialisierung und des Kapitalismus, der für dieses Ergebnis die deutschen Staaten in drei Kriege trieb. Andere sahen in ihm den Ränkeschmied, der Kräfte und Mächte gegeneinander ausspielte, der innenpolitische Probleme mit außenpolitischen Aktivitäten überdeckte und der schon 1848 als erzkonservativer Monarchist in wildem Fanatismus die Revolutionäre verurteilte.
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