Äthiopien – Dämmerung

Am 11.10.2019 wurde bekannt, dass der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed den Friedensnobelpreis bekommen wird. Grund ist vor allem sein Einsatz zur Lösung des Grenzkonfliktes mit Eritrea, dem Nachbarland Äthiopiens, und damit sein Beitrag für Frieden und Zusammenarbeit in der Region. Mit einem Blick in die Geschichte und auf Geschichten aus Äthiopien möchte ich dieses geheimnisvolle Land ein Stück bekannter machen.

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Madgermanes in Mosambik. Eine persönliche Geschichte.

Im Rahmen der Tagung „Respekt und Anerkennung“ im Februar 2019 in Magdeburg stand u.a. das Thema der „Madgermanes“, mosambikanischer Vertragsarbeiter in der DDR, im Fokus.

In meinem 2005 erschienenen Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ gehe ich den historischen Spuren dieser Bewegung nach und beschreibe am Beispiel eines mosambikanischen Freundes unserer Familie dessen Schicksal in der DDR und in Mosambik. Damit erhalten die Darlegungen der Betroffenen in Magdeburg eine weitere persönliche Konkretisierung.

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Welche Spuren haben wir hinterlassen? Beitrag zur Tagung „Respekt und Anerkennung“ in Magdeburg

Vom 22.-24. Februar 2019 fand in Magdeburg die „Internationale Tagung zur Entwicklungszusammenarbeit Mosambik-Deutschland mit dem Schwerpunkt Vertragsarbeit und Experten anlässlich des 40. Jahrestages des Staatsvertrages der VR Mosambik mit der DDR“ statt.

Katrin Bahr, die an der university of Massachusetts in Amherst u.a. die Beziehungen der DDR zu Mosambik erforscht, präsentierte ihre Ausstellung „Fotografien einer vergessenen Zeit“ und moderierte im Rahmen der Tagung die Arbeitsgruppe 7 mit dem Titel „Welche Spuren haben wir hinterlassen! Zwischen Solidarität und Kommerz. Experten und Spezialisten im Gespräch zum Kontext staatlicher Rahmenbedingungen und individueller Entfaltung“. Als Inputgeber in ihrer Arbeitsgruppe wurde ich gebeten, einen Impuls bezüglich dieser hinterlassenen Spuren einzubringen.

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Musterschüler Ruanda – Chance für den afrikanischen Kontinent?

Viele Politiker verwenden in Ihren Reden die schon standardisierte Wendung von der „gegenwärtig größten Herausforderung für die EU“. Gemeint sind die Ströme afrikanischer Flüchtlinge, die von Nordafrika aus das Mittelmeer überqueren und in Italien und Spanien EU-Land betreten. Sie kommen auf der ostafrikanischen Route, die in Kenia beginnt und im ägyptischen Alexandria mündet, auf der zentralen und der westlichen Route, die beide ihren Ursprung am Golf von Guinea haben und die nach Libyen (Tripolis), Algerien (Algier) und Marokko (spanische Exklaven Ceuta und Melilla) führen. Etwa 150.000 Afrikaner haben 2017 die EU erreicht. Sie nehmen Mühsal auf sich, tausende Bootsmigranten sind im Mittelmeer ertrunken, in den nordafrikanischen Sammelpunkten herrschen unmenschliche Zustände. Die Internationale Organisation für Migration hat in Niger mehr als 1000 Menschen vor dem Verdursten gerettet. Ihre elende Lebenslage in den Heimatländern treibt die Afrikaner nach Europa in eine ungewisse Zukunft. Ihr einziges Kapital heißt Hoffnung.

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Die staatlichen Beziehungen zwischen der DDR und Afrika. Das Beispiel Mosambik.

Mit dem Übergang in die nationale Unabhängigkeit 1975 setzte sich die siegreiche FRELIMO (Gründung 25.06.1962) nicht nur für die Befreiung des mosambikanischen Volkes von kolonialer Ausbeutung, Tribalismus, Rassismus und Rechtlosigkeit ein. Sie begann sofort, das Analphabetentum zu bekämpfen und die kulturelle Vielfalt der 32 Ethnien zu erhalten. Wie eng sie die Verbindung von Bildung und Kultur sah, äußerte sich in der Gründung des „Ministeriums für Erziehung und Kultur“ („Ministério da Educação e Cultura“; MEC). Da dem Staatspräsidenten und FRELIMO-Führer Samora Moises Machel die große Bedeutung dieses Ministeriums für die Entwicklung des jungen Staates bewusst war, setzte er seine Frau Graça an die Spitze dieser Einrichtung.

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Die kulturellen Beziehungen von Mosambik und der DDR

Der folgende Beitrag ist die Langfassung eines für die Zeitschrift „Melodie & Rhythmus“ entstandenen Artikels.

Kürzlich wurde ich gebeten, aufgrund meiner langjährigen Tätigkeiten in afrikanischen Ländern einen Beitrag zu den kulturellen Verbindungen der DDR mit afrikanischen Ländern zu verfassen. Allerdings waren meine Begegnungen kultureller Art eher individueller und persönlicher Art und nicht auf Grund internationaler Verträge zwischen den Staaten entstanden. Die persönliche Begegnung mit der kulturellen Vielfalt in den besuchten Ländern ist oft sehr nachhaltig und prägt sich durch ihr Anderssein tief im Bewusstsein ein. Oft sind es die kleinen Begegnungen mit Künstlern und deren Werken bzw. dessen Aufführungen, die das Wesen der Volksseele enthüllen und Einblick in Denkweisen, Geschichte und Tradition ermöglichen.

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Ausstellung im Goethe-Institut in Maputo

Das mosambikanische Goethe-Institut zeigt in einer Ausstellung von Katrin Bahr u.a. Bilder, welche meine Arbeit in Mosambik betreffen.

Abertura da Exposição Fotográfica

EXPOSIÇÃO
2ª-feira, 11 de Junho | 17hrs | Galeria CCMA
Entrada Livre

 

Título: RDA – República Democrática Alemã em
Moçambique: Fotografias de um tempo esquecido
Curadora: Katrin Bahr | Duração: 21 dias

Curador Assistente: Luís Santos

http://goethe-maputo.de
https://www.facebook.com/ccma.goethe.maputo.de

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