Archiv der Kategorie: Medienberichte

„Über Pegida sprechen“

In der Sächsischen Zeitung vom 16.05.2015 ist ein Interview mit mir erschienen. Das Gespräch führte Birgit Ulbricht. Zum Originalartikel geht es hier.

Aktives Denken fördern will Geschichtslehrer und Afrika-Kenner Rainer Grajek – wir trafen ihn im Stadtzentrum von Großenhain.Foto: Brühl

Die Bewegung sollte ein Thema im Geschichtsunterricht sein, sagt der bekannte Großenhainer Lehrer Rainer Grajek.

Politische Ansichten sind heute viel konträrer als vor zehn, fünfzehn Jahren. Der Ton ist rauer geworden. Wie gehen Geschichtslehrer damit um und wie sollen sie Schülerleistungen objektiv bewerten? Die SZ sprach darüber mit Rainer Grajek. Der 78-Jährige war nicht nur selbst von 1991 bis 2002 Geschichtslehrer am Großenhainer Gymnasium, er hat auch Geschichtslehrer ausgebildet und er ist als Reisender und Entwicklungshelfer sozusagen der Peter Scholl-Latour Schwarzafrikas.

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Koordinierungskreis Mosambik veröffentlicht Auszug aus meinem Buch

kkmosambikIm aktuellen Rundbrief vom „Koordinierungskreis Mosambik“ wurde ein Auszug aus dem Mosambik-Kapitel meines Buches „Kreuz und quer durch Afrika“ veröffentlicht. Der Auszug trägt die Überschrift „Der Präsident“ und behandelt meine gelegentlichen Begegnungen mit dem damaligen Staatsoberhaupt der Volksrepublik Mosambik Samora Machel.

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Facebook-Plausch mit Nelson Mandelas Frau

Sächsische Zeitung, 7.05.2013, von Manfred Müller, zum Originalartikel geht es hier

Der Riesaer Rainer Grajek war Entwicklungshelfer in Mosambik und Angola. Jetzt arbeitet er an seinem zweiten Afrika-Buch.

Afrika lässt ihn nicht los: Rainer Grajek im Arbeitszimmer seiner Riesaer Wohnung.

Rainer Grajek hat Afrika von vielen Seiten kennengelernt. Die Hoffnung nach dem Ende des Kolonialismus. Die Schrecken zweier Bürgerkriege. Die Savannenlandschaften mit ihren Atem beraubenden Sonnenuntergängen. Und die extreme Armut in den Elendsvierteln der Städte. Der Riesaer arbeitete in den 1980er Jahren als Entwicklungshelfer im südlichen Afrika. Er unterrichtete in Mosambik Lehrkräfte für die Pädagogenausbildung. Und er lehrte im angolanischen Lubango Geschichte an einer Universität. „Afrika hat mich nie wieder losgelassen“, sagt der heute 76-Jährige.

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Akademischer Dialog: „Angola – Das unbekannte Land“

Folgen des Bürgerkrieges noch spürbar

(geschrieben von Steve Nebel)

Im Rahmen des Akademischen Dialogs [Hochschule Mittweida (HTWM)] hielt Rainer Grajek am 07. Oktober 2008 einen Vortrag über „Angola – das unbekannte Land“. Er arbeitete in  der Stadt Lubango, die in der Provinz Huila im Süden des Landes liegt, als Professor für Geschichte. Dabei berichtete er unter anderem über die sozialen Probleme im Land an der südwestlichen Küste Afrikas.

akademischer dialog angolaDie Hälfte der 16 Millionen Einwohner Angolas haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, obwohl Angola als Nummer eins der Ölexporteure Afrikas im Jahr über 18 Milliarden Dollar verdient. Diese Widersprüche lassen sich mit der Geschichte Angolas erklären, die Rainer Grajek gleich zu Beginn seines Vortrages vermittelte. Eine Geschichte, die von portugiesischer Kolonialherrschaft und dem Zusammenleben verschiedenster Stämme in einem Land geprägt ist.

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Unterwegs in Afrika … im Museum Riesa

Am 7. Juli wurde im Stadtmuseum Riesa die beliebte Reihe „Kaffeeklatsch“ mit dem Thema „Ein Riesaer unterwegs in Afrika“ fortgesetzt. Zu Gast ist der Afrikareisende Rainer Grajek, der seit 1981 den schwarzen Kontinent durchquert und dabei bisher 17 Länder besucht hat.

In einigen hat er jahrelang gelebt und gearbeitet und Aufbauarbeit im Bildungssektor geleistet. Rainer Grajek wird einige der besuchten Staaten vorstellen und seine Eindrücke und Erlebnisse mit interessanten Fotos und traditioneller Musik untermalen. Er berichtet unter anderem von Begegnungen in der Sahara und in der Namibischen Wüste, erzählt von den Tradtionen der Bantu-Stämme, der Schönheit afrikanischer Landschaften und der dort lebenden Menschen, zeigt die Faszination tropischer Inselparadiese.

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Schulmauern erzählen

Withulz, Astrid: „Summa cum laude – Schulmauern erzählen. Entwicklung der Bürgerschule zum Werner-von-Siemens-Gymnasium Großenhain“. Activ Verlag 2007. S. 51 – 54.

Die Entwicklung des Schulsystems von 1890 bis zur Gegenwart

Zeitzeugen berichten

Rainer Grajek (* 1937) kam 1992 als Lehrer für Geschichte an das neu gegründete Gymnasium Großenhain. Zuvor arbeitete er in pädagogischer Mission in Afrika. Nach der politischen Wende war er als Schulrat tätig. Inzwischen ist Rainer Grajek im Ruhestand und lebt in Riesa.

Kein Herz für die Naturwissenschaften

Ich lernte zunächst den Beruf eines Schlossers und besuchte in Freiberg/Sa. eine Arbeiter- und Bauernfakultät. Danach bot man mir ein Pädagogikstudium an. Gefragt waren zu dieser Zeit naturwissenschaftliche Fächer wie Mathematik und Physik. Das entsprach allerdings nicht meinen Interessen. Nach meinem Studium und einigen Jahren erfolgreicher Lehrertätigkeit war ich in der Lehrerfortbildung tätig. Ich organisierte Weiterbildungen und hielt selbst Fachvorträge. Ab 1981 arbeitete ich für einige Jahre in Mosambik und Angola – wiederum in pädagogischer Mission – als Berater im Maputoer Erziehungsministerium und als Hochschullehrer für Geschichte in Angola. 1992 erlebte ich die Gründung der sächsischen Gymnasien in der Funktion eines Schulrates.

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DIA-Vortrag von Rainer Grajek über Mosambik

Der Riesaer Autor Rainer Grajek lebte und arbeitete viele Jahre lang im südlichen Afrika. Sobald es die vom Bürgerkrieg gekennzeichnete Situation zuließ, begleiteten ihn seine Frau Ute sowie der als Baby nach Afrika gekommene Sohn Andreas bei seinen „Abenteuern“ durch diese faszinierende und exotische Welt, die hierzulande abseits der wenigen touristisch erschlossenen Gegenden so gut wie unbekannt ist.

mosambikIn einem Dia-Vortrag berichtete Rainer Grajek am 16.11.2007 in der Kulturwerkstatt ART in Riesa über seine Zeit als Entwicklungshelfer beim Aufbau eines Schulwesens in Mosambik sowie über Land, Leute und Kultur. Die Bilder gaben Auskunft über das Leben der Menschen und ihre vielfältige Kultur. Ein Schwerpunkt war der Alltag der Kinder und Frauen, der mit europäischen Maßstäben kaum vergleichbar ist.

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