Alle Beiträge von Rainer Grajek

Ausstellung im Goethe-Institut in Maputo

Das mosambikanische Goethe-Institut zeigt in einer Ausstellung von Katrin Bahr u.a. Bilder, welche meine Arbeit in Mosambik betreffen.

Abertura da Exposição Fotográfica

EXPOSIÇÃO
2ª-feira, 11 de Junho | 17hrs | Galeria CCMA
Entrada Livre

 

Título: RDA – República Democrática Alemã em
Moçambique: Fotografias de um tempo esquecido
Curadora: Katrin Bahr | Duração: 21 dias

Curador Assistente: Luís Santos

http://goethe-maputo.de
https://www.facebook.com/ccma.goethe.maputo.de

Weiterlesen

Mingelaba Myanmar

Das früher Burma genannte Land in Südostasien kann auf eine beinahe tausendjährige Geschichte zurückblicken. Es ist geprägt durch eine Bevölkerung, die aus 135 Ethnien besteht, deren größte die Birmanen (Bamar, 68%) sind. 90% der Menschen Myanmars sind Buddhisten. Mehr als 4 000 000 Heiligtümer bekunden die Existenz dieser Glaubensrichtung als Staatsreligion seit dem Jahr 1044. Weiterlesen

Kap Verde: Aus der Geschichte eines scheinbar vergessenen Landes

Anlässlich der Arbeit an einem Vortrag über die Kapverdischen Inseln und ihre Geschichte rückte in der Diskussion der Vorgang der Befreiung des Landes von kolonialer Abhängigkeit durch den Freiheitskämpfer Amílcar Cabral in den Fokus meiner Überlegungen. Bis heute haben es das Land und seine Bevölkerung geschafft, sich vom Status der ärmsten Länder der Welt zu einem Land laut UNO-Index mit „mittlerem Einkommen“ zu entwickeln. Die folgenden Passagen aus dem ersten Band meines Buches „Kreuz und quer durch Afrika. Unterwegs auf dem schwarzen Kontinent“ spiegeln diese Überlegungen wieder. Weiterlesen

Kuba – Land im Wandel

Das sozialistische Kuba – entstanden nach der Revolution 1959 – hat im Laufe seiner wechselvollen Geschichte kritische Situationen überstanden. Fidel Castro führte das Land nach den Anschlägen, Mordversuchen und der vieljährigen Wirtschaftsblockade durch die USA von Etappe zu Etappe. Das Ziel, den Sozialismus in Kuba aufzubauen und zu vollenden, zerschlug sich mit der politischen Wende in Europa und der Sowjetunion. Das Land befindet sich heute in einer politischen und ökonomischen Zwitterstellung. Die sozialistischen Eigentumsverhältnisse werden durch eine Öffnung zum kapitalistischen Liberalismus aufgeweicht. Der US-amerikanische Boykott konnte durch die Erdöllieferungen aus Venezuela nicht paralysiert werden. Daran änderte auch die allmähliche Wiederannäherung an die USA unter Obama nichts. Weiterlesen

Ruanda, Uganda und die DR Kongo – 3 Länder im Fokus

Vor 23 Jahren erschütterte ein Genozid Afrika und die Welt. In dem kleinen Land Ruanda (nur eineinhalbmal so groß wie Sachsen) vollzog sich ein Massenmord. Abertausende Menschen flohen ins benachbarte Zaire. Die Flüsse und die ruandische Erde färbten sich rot vom Blut der Erschossenen oder von Macheten Zerstückelten. In 100 Tagen, vom 7. April bis Mitte Juli 1994, starben eine Million Menschen, vorwiegend Tutsi und moderate Hutu, einen grausamen Tod. Die UNO sah zu, der amerikanische Präsident Bill Clinton scheute sich, von einem Völkermord zu sprechen.

Heute ist Ruanda ein prosperierendes Land. Weiterlesen

Historische Radioaufnahme zum 30. Jahrestag des Todes von Samora Moisés Machel – Eine Dokumentation

In fast jeder mosambikanischen Stadt steht heute ein Denkmal des ersten Präsidenten und Staatsgründers Mosambiks, Samora Moisés Machel.  Das beweist, dass der 1986 ermordete Präsident tief im Bewusstsein der mosambikanischen Bevölkerung verwurzelt ist und seine Vorstellungen über die Gestaltung des mosambikanischen Staates bis heute nachwirken.

Ich habe in meinem Buch „Berichte aus dem Morgengrauen. Als Entwicklungshelfer der DDR in Mosambik“ die Ereignisse vom 19. Oktober 1986 dokumentiert und in meinem Beitrag „Wie viele Menschen kamen beim Tod Samora Machels ums Leben?“ mit weiteren Fakten versehen.

Am Morgen des genannten Tages drückte ich geistesgegenwärtig die Aufnahmetaste meines Radiorekorders und bin so im Besitz eines einmaligen Dokumentes von „Radio Mosambik“ (RPM).

Weiterlesen

„Über Pegida sprechen“

In der Sächsischen Zeitung vom 16.05.2015 ist ein Interview mit mir erschienen. Das Gespräch führte Birgit Ulbricht. Zum Originalartikel geht es hier.

Aktives Denken fördern will Geschichtslehrer und Afrika-Kenner Rainer Grajek – wir trafen ihn im Stadtzentrum von Großenhain.Foto: Brühl

Die Bewegung sollte ein Thema im Geschichtsunterricht sein, sagt der bekannte Großenhainer Lehrer Rainer Grajek.

Politische Ansichten sind heute viel konträrer als vor zehn, fünfzehn Jahren. Der Ton ist rauer geworden. Wie gehen Geschichtslehrer damit um und wie sollen sie Schülerleistungen objektiv bewerten? Die SZ sprach darüber mit Rainer Grajek. Der 78-Jährige war nicht nur selbst von 1991 bis 2002 Geschichtslehrer am Großenhainer Gymnasium, er hat auch Geschichtslehrer ausgebildet und er ist als Reisender und Entwicklungshelfer sozusagen der Peter Scholl-Latour Schwarzafrikas.

Weiterlesen